Industrie- und Filmmuseum Wolfen

Industrie- und Filmmuseum WolfenDie Ausstellung „100 Jahre Filmfabrik Wolfen“ wird am 22. Juli, 18 Uhr, im Industrie- und Filmmuseum Wolfen eröffnet.

Existenzgründerin eröffnet Tierarztpraxis

Am 29. Mai eröffnet die Existenzgründerin Frau Dr. Sandra Unglaube offiziell ihre Tierarztpraxis für Klein- und Großtiere in Raguhn.

Vierbeiner auf großer Fahrt
Foto: Steve Prinz, pixelio.deDie Ferien haben begonnen. Für Kurzentschlossene gibt's auch Last-Minute-Reisen für Hunde und deren Besitzer.
Home Fröhliche Weihnacht überall ... Finnland

Finnland

Wo wohnt der Weihnachtsmann?
Der Weihnachtsmann kommt aus Finnland. Joulupukki heisst eigentlich Weihnachtsbock.

Seit dem 16. Jahrhundert gibt es auch in Finnland die Sitte, dass der Weihnachtsmann Heiligabend in der Familie die Geschenke verteilt. Schon vor dem ersten Weltkrieg hielt sich die Mär, das er auf einem Berg in Lappland zu Hause sei.


Für einen Brief an den finnischen Weihnachtsmann genügt die Adresse:
 
Santa’s Main Post Office, FIN-96930 Napapiiri
 
 
Der Weihnachtsmann wohnt auf dem Korvatunturi in Finnisch-Lappland. Und der finnische Weihnachtsmann ist natürlich der einzige richtige Weihnachtsmann. Heute sind der Weihnachtsmann und sein Zuhause in Rovaniemi ein Markenzeichen Finnlands.
Copyright by Rainer Sturm, pixelio.deHyvää Joulua

In Finnland gibt es dank der klimatischen Verhältnisse in der Regel weisse Weihnachten. Auf jeden Fall, je weiter man in Suomi nördlich kommt, desto grösser ist die Aussicht auf weisse Weihnachten. Genau genommen fängt Weihnachten in Finnland aber schon mit den pikkujoulu-Feiern in den Betrieben, die nicht selten bereits Ende Oktober stattfinden, an. Ab November haben die Läden dann, nach einer kurzen Pause von zwei Monaten, auch wieder am Sonntag geöffnet und laden zum ausgiebigen Einkaufsbummel ein. Schon einige Woche vor Weihnachten sieht man auf den Strassen überall rote Zipfelmützen. Besonders die Kinder treten gerne als Wichtel, die Gehilfen des Weihnachtsmannes auf. Aber auch Erwachsene machen diesen Gag mit.
 
Der finnische Weihnachtsmann ist der einzig wahre. Er lebt auf dem Korvatunturi in Lappland und der Weihnachtsmannpark in Rovaniemi zieht das ganze Jahr über Gäste aus dem In-und Ausland an. Zu Weihnachten wird in Finnland jedes Jahr eine Sonderbriefmarke herausgegeben. Für das Jahr 2007 hat man sich etwas Besonderes ausgedacht. Die Marke soll dann nach Pfefferkuchen duften.
 
 
In vielen finnischen Familien ist es die Aufgabe des Vaters den Weihnachtsbaum zu besorgen, aus dem eigenen Wald oder von einem der vielen Märkte.
Wenn der Vater die Spitze und die Beleuchtung befestigt hat, schmücken die Kinder den Baum. Zum Heiligabend gehört für viele finnische Familien der Festgottesdienst, wie das Anzünden von Kerzen auf dem Friedhof. Früher fuhr man schon um fünf Uhr ganz in Familie zur Weihnachtsmesse.Und bevor der Weihnachtsmann seine Gaben verteilt, geht es meist gemeinsam in die Sauna.
 
Wie anderswo gehören auch in Finnland Glühwein und Lebkuchen zur Vorweihnachtszeit. Den finnischen Glöggi trinkt man gerne auch alkoholfrei mit viel Johannesbeersaft. Die Pfefferkuchen schmecken ganz anders als zum Beispiel in Deutschland. Bei Weihnachtsfeiern dürfen Blätterteigsterne mit einem Klecks Pflaumenmus nicht fehlen.
 
Der typische finnische Weihnachtsbraten ist der Weihnachtsschinken. Dazu gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Aufläufen aus Steckrüben, Kartoffeln und Mohrrüben und Heringssalat. Auch in den Schulen wird in der Woche vor Weihnachten ein Festessen serviert. Neben Schweineschinken, Lamm oder Pute werden Aufläufe aus Kartoffeln, Mohrrüben oder Kühlrüben und Heringssalat zum Fest serviert. Traditionell denkt man zu Weihnachten auch an die Tiere. Haustiere bekommen eigene Geschenkpakete, an die Zweige der Bäume werden Talgkugeln mit Sonnenblumenkernen für die Vögel gehängt.
 
 
Ganz früher dachte man zum Fest gar an den Hausgeist. Ihm wurde ein Teller mit Brei in die Ecke des Stalls gestellt und der letzte Dampfstoss in der Sauna wurde ihm gewidmet. Zur finnischen Weihnacht gehört die Tradition des Weihnachtsfriedens, der alljährlich am 24. Dezember um 12 Uhr in Turku ausgerufen wird.
 
 
 
FCopyright by Oscarcheninnischer Weihnachtsschinken
 
Zutaten

1 gesalzener Schweineschinken
1 Eigelb
1 Esslöffel braunen Zucker
2 Esslöffel Semmelmehl
2 Esslöffel Senf
(1 Bratthermometer)

 

Zubereitung

Wässern Sie den Schinken und reiben Sie ihn mit Haushaltspapier trocken. Stecken Sie das Bratthermometer an der dicksten Stelle des Schinkens ein und lassen Sie den Schinken im Ofen bei ca 150 Grad braten bis er die Temperatur für gekochten Schinken erreicht hat. Ziehen Sie dann das Thermometer heraus und erhöhen Sie die Ofentemperatur auf ca 225 Grad. Ist der Schinken gar, nehmen Sie ihn aus dem Ofen und trennen die Schwarte ab. Verrühren Sie Senf und Eigelb und streichen es auf die Speckschicht. Streuen Sie die Mischung aus Zucker und Semmelmehl darüber und geben Sie den Schinken bis das Semmelmehl gebräunt ist, noch einmal in den Ofen. Abschliessend wird der Schinken mit Erbsen, gekochten Backpflaumen und Apfelstücken garniert und traditionell mit Steckrübenauflauf und Senf serviert.