Industrie- und Filmmuseum Wolfen

Industrie- und Filmmuseum WolfenDie Ausstellung „100 Jahre Filmfabrik Wolfen“ wird am 22. Juli, 18 Uhr, im Industrie- und Filmmuseum Wolfen eröffnet.

Existenzgründerin eröffnet Tierarztpraxis

Am 29. Mai eröffnet die Existenzgründerin Frau Dr. Sandra Unglaube offiziell ihre Tierarztpraxis für Klein- und Großtiere in Raguhn.

Vierbeiner auf großer Fahrt
Foto: Steve Prinz, pixelio.deDie Ferien haben begonnen. Für Kurzentschlossene gibt's auch Last-Minute-Reisen für Hunde und deren Besitzer.
Home Fröhliche Weihnacht überall ... Frankreich

Frankreich

Joyeux Noel
In Frankreich bringt Pere Noel, ein Kollege des Weihnachtsmannes, in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember den Kindern die Geschenke. Der kommt durch den Schornstein und legt seine Gaben in die bereitgestellten Schuhe. Der Heilige Abend wird alles andere als besinnlich gefeiert, er ist in Frankreich ein normaler Arbeitstag, erst in den Abendstunden beginnen die Feierlichkeiten. Nachdem sich die Familie zur Mitternachtsmesse in der geschmückten Pfarrkirche versammelt hat, um die Geburt Christi gemeinsam zu feiern, geht man geschlossen nach Hause, manchmal auch in ein Restaurant, wo dann der Réveillon mit viel Fröhlichkeit und Frohsinn begangen wird. Der Réveillon ist ein großes Festmahl, mit Delikatessen wie Gänseleber, gebratener Truthahn, Austern und der traditionellen bûche de Noël, die den glanzvollen Höhepunkt und oft auch Abschluss der Familienfeier am Heiligabend in Frankreich bildet. Festlich wird es erst am 25. Dezember, nur an diesem einen arbeitsfreien Weihnachtsfeiertag findet die Bescherung statt. Die Kinder finden die Geschenke meist unter dem "sapin de Noël", einem zunehmend phantasievoll und weniger traditionell geschmückten Weihnachtsbaum, der in buntem Glanz von Lametta, Lichterketten und bunten Kugeln leuchtet. Erwachsene tauschen gelegentlich schon an Heiligabend ihre Geschenke.
 

Strassburger Gänseleberpastete

Zutaten für 4 Portionen:

  • 6 große Gänselebern
  • etwas Milch
  • 1 1/2 kg Kalbfleisch
  • etwas Schalotten
  • 1/4 St Zitrone
  • 10 St Sardellen
  • etwas Kapern
  • etwas Weißbrot fein gestoßen
  • etwas Salz
  • etwas Thymian
  • etwas Weißer Pfeffer
  • etwas Muskatnuss
  • etwas Weißwein
  • 375 g Butter
  • 4 St Eier
  • etwas Salz
  • etwas Wasser
  • etwas Butter
  • etwas Weißbrotrinde feingestoßen
  • etwas Trüffeln
  • etwas Speck

Zubereitung:

Sechs große Gänselebern werden je in zwei Teile geteilt, und zwar da, wo die zwei Hälften zusammengewachsen sind, dann wird die gelbe Stelle, wo die Galle ihren Sitz hatte, ausgeschnitten, und die Lebern werden mit süßer Milch abgewaschen; Wasser darf sie nicht berühren. 1 1/2 kg Kalbfleisch, wovon alles Häutige entfernt worden, wird mit einer Handvoll Schalotten, der feinen gelben Schale von einr Viertel Zitrone, 10 bis 12 gereinigten Sardellen und einer Handvoll Kapern fein gehackt; dazu kommt noch eine Handvoll ganze Kapern, eine Handvoll feingestoßenes Weißbrot, gestoßenes Gewürz, und so viel guter weißer Wein, dass es ein Teig wird, der sich gut streichen lässt.

Dann macht man von 375 g Butter, 4 Eiern, etwas Salz und Wasser mit dem nötigen Mehl einen recht steifen Teig, verarbeitet ihn gut, bestreicht eine passende Form mit Butter, bestreicht sie mit feingestoßenen Weißbrotrinden und belegt sie mit dem dick ausgerollten Teig, welcher etwas über die Form hinausgehen muss. Auf den Teig bringt man etwas gestoßenes Weißbrot, dann eine Lage Farce, eine Lage in etwas Wein und Gewürz gekochte Trüffeln, eine Lage in Stücke geschnittene Gänseleber, wieder Farce, Trüffeln, Gänseleber und so fort, bis die Form gefüllt ist, die letzte Lage muss aus Farce bestehen.

Der Inhalt wird mit Speck bedeckt, darüber legt man Streifen von Teig, um Halt zu geben, dann einen Deckel von Teig, welcher in der Mitte mit einem Knopf versehen wird; den übersteigenden Teig biegt man auf den Deckel hinein und kneift ihn ein. Die Pastete wird in einem Backofen 2 Stunden hellbraun gebacken.